Warum die Zitrone sauer schmeckt und basisch wirkt

Sie ist sauer: die Zitrone. Eine basische Wirkung können wir uns da kaum vorstellen. Doch falsch gedacht: Wie alkalisches Wasser hilft uns auch Zitronenwasser, den Säure-Base-Haushalt im Gleichgewicht zu halten. Obwohl die Zitrone laut pH-Wert klar sauer ist, wirkt sie in unserem Körper basisch. In 100 Gramm einer Zitronen sind rund 53 Milligramm Vitamin C enthalten. Zudem enthält die Citrusfrucht Magnesium, Kalizum, Kalium und Phosphor, sowie kaum säurebildende Aminosäuren. Nehmen wir ein Glas Zitronenwasser zu uns, wird die Fruchtsäure in Form von Kohlendioxid und Wasser abgebaut. Was bleibt, sind die basischen Minerale, welche die Basenbildung in unserem Körper unterstützt.

Ein Glas Zitronenwasser hilft aber nicht nur eine Übersäuerung unseres Körpers zu verhindern, dank der Zitronen hilft es uns zu entgiften, wirkt entzündungshemmend und unterstützt unseren Stoffwechsel. Der Mineralstoff Kalium kurbelt unter anderem Nerven, Muskeln und Herz an, desweitern unterstützt er unsere Verdauung. Die Zitrone ist also quasi ein kleines Wundermittel, das sogar beim Abnehmen hilft.

Doch wann und in welcher Form schmeckt und wirkt die Zitrone am Besten? Laut traditionelle indische Heilkunst Ayurveda soll jeden Tag unmittelbar nach dem Aufstehen ein Glas warmes Zitronenwasser getrunken werden. In diesem Zustand ist der Körper noch immer in der Entgiftungsphase. Das basenbildende Zitronenwasser hilft, den Körper zu säubern und die Verdauung anzuregen. So startet unser Körper optimal in den neuen Tag.

Rezept:

0.5 Bio-Zitrone
2.5 dl (ionisiertes) Wasser
1 TL Honig

Eine halbe Zitrone in ein warmes – im besten Fall ionisiertes – Wasser geben. Je nach Belieben mit Honig abschmecken.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

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